Was ist so faszinierend an den 54 Worten des Vaterunser, dass es seit 2000 Jahren von Menschen verschiedener Kulturen gebetet wird? Trotz der inneren Widerspruche und der zahlreichen Auslegungsmoglichkeiten geht von diesen Worten eine Kraft aus, die mystische Botschaften vermuten lassen. Nach einer Darstellung des Wesens spiritueller Erfahrungen deutet der Autor die einzelnen Worte und Gebetsbitten im Lichte dieses spirituellen Wissens und fuhrt den Leser auf eine Reise durch das Gebet uber lyrische Reflexionen und Sinnbilder. Dabei informiert er uber den aktuellen Stand der Exegese und Theologie zum Vaterunser und gibt Hinweise auf philosophische und psychologische Aspekte der einzelnen Abschnitte. Dr. iur. Viktor Horatczuk, geb. 1957, Vater von drei Kindern, beschaftigt sich seit vielen Jahren mit Mystik und Kontemplation. Die intensive Auseinandersetzung mit dem Vaterunser war fur ihn eine Ubung der Achtsamkeit und als Studienarbeit ein Teil seines Studiums der Philosophie. Schlusselworter des Textes sind: Vaterunser, Vater unser, Mystik, Meditation, Kontemplation, Erleuchtung, Gebet, Gottesbild, Menschenbild, Reich Gottes, tagliches Brot, Vergebung, Versuchung, Erlosung.