Danzig/Gdansk war im 20. Jahrhundert mehrmals Schauplatz der Weltgeschichte: Hier brach der Zweite Weltkrieg aus und hier entstand die polnische Gewerkschaft Solidarnosc'. Die Autorin untersucht das literarische Bild der Stadt als doppelten Erinnerungsort bei Gnter Grass, Stefan Chwin und Pawel Huelle. Vergleichend arbeitet sie heraus, wie die Schriftsteller die kulturelle Diversitt der Stadt vor dem historischen Hintergrund sthetisch zum Ausdruck bringen und die identittsstiftende Funktion Danzigs/Gdansks literarisch diskutieren.