Einer festzustellenden zunehmenden gesellschaftlichen Verantwortungsubernahme vonseiten der Unternehmen steht eine gewisse Grundskepsis weiter Teile der Bevolkerung gegenuber. Oftmals werden Aktivitaten der Corporate Social Responsibility (CSR) als aufgesetzt und letztendlich doch nur okonomischen Belangen geschuldete Manahmen interpretiert. Es ist also zu fragen, ob ein CSR-bezogenes Engagement von Unternehmen die Wahrnehmung von Konsumenten beeinflusst und welcher Art dieser Einfluss auf nachfolgende Kaufentscheidungen sein konnte. Hierbei bestehen in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung jedoch noch erhebliche Unklarheit und Widerspruchlichkeit. An diesem Defizit setzt der Autor der Arbeit an und entwickelt ein Kausalmodell, mit dessen Hilfe die Wahrnehmung von Sozialkampagnen - als Teilinstrument von CSR - analysiert und erklart werden kann. Auf dieser Basis leitet er dann konkrete Handlungsempfehlungen fur die Gestaltung solcher Aktivitaten ab. Neben der theoretischen Herleitung und Argumentation legt der Autor auch eine empirisch-experimentelle Untermauerung seiner Befunde vor.