Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Wirtschaftsgeographie, Note: 2+, Kopernikus-Gymnasium Ratingen-Lintorf, Sprache: Deutsch, Abstract: "Wie klein die Welt doch ist " S tze wie diesen h rt man immer wieder. Allerdings schrumpft die Welt nicht, sondern gr ere Entfernungen k nnen in k rzerer Zeit berwunden werden. Au erdem r cken Kulturen, Gesellschaften und Staaten immer enger zusammen. Dies ist eine Folge der Globalisierung, die seit etwa 1980 die Weltwirtschaft bestimmt. Neben der konomie werden auch die meisten Menschen direkt von dieser Ver nderung beeinflusst. Die unterschiedlichen Kulturen ndern sich durch verschiedene Einwirkungen aus der ganzen Welt und n hern sich so einander weiter an. Zum Beispiel ist die Pizza mittlerweile nicht nur in Italien und Europa beliebt, sondern inzwischen gibt es weltweit italienische Restaurants. Genauso kann in fast der ganzen Welt ein deutsches Bier getrunken werden. Zum Essen bestellt man dann eine amerikanische Cola oder einen spanischen Wein. Byung-Chul Han beschreibt dies als Hyperkulturalit t: "Die Kultur platzt gleichsam aus allen N hten, ja aus allen Begrenzungen oder Fugen. Sie wird ent-grenzt, ent-schr nkt, ent-n ht zu einer Hyper-Kultur. Nicht Grenzen, sondern Links und Vernetzungen organisieren den Hyperraum der Kultur" (Byung-Chul Han, Hyperkulturalit t 2005, S. 16f.) Dies scheint auf den ersten Blick ein weiterer Schritt hin zu einer besseren Welt zu sein. Trotzdem birgt die Globalisierung Schattenseiten. Denn trinken wir auch eine Cola aus Afrika oder einen Wein aus Chile? Dr. Vandana Shiva, Tr gerin des Alternativen Nobelpreises1, sagte in einem Interview2, dass wir heute Zeugen einer neuen Kolonialisierung durch die Globalisierung sind. F hrt die Globalisierung zu neuen wirtschaftlichen und politischen Abh ngigkeiten und zu einer Behinderung dcr eigenst ndigen Entwicklung der unterentwickelten L nder? In dieser Facharbeit m chte ich sowohl au