Dieses Buch untersucht Aspekte der Bildberichterstattung des 21. Jahrhunderts im deutschen und amerikanischen Recht aus einer vergleichenden Perspektive. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Recht am eigenen Bild in der Kriminalberichterstattung. Die Autorin stellt fest, welche Losungen verschiedene Rechtssysteme fur die Zulassigkeit von Kriminalberichterstattungen unter dem Gesichtspunkt der Wahrung der Grundrechte gefunden haben. Dazu fuhrt sie konkrete Analysen von Fallen medialer Berichterstattung uber Tatverdachtige und Straftater durch. Der Rechtsvergleich kommt zu dem Ergebnis, dass in Deutschland Personlichkeitsrecht mit Art. 5 Absatz 1 GG gleichwertig nebeneinanderstehen. Im US-amerikanischen Recht nimmt jedoch der First Amendment gegenuber dem Right of Privacy eine uberragende Stellung ein.