In diesem Buch werden die medialen Konfigurationen Bild und Spiel uber ihren jeweiligen Umgang mit Ungewissheit in Beziehung gesetzt. Diese Arbeit geht davon aus, dass die Auseinandersetzung mit Ungewissheit mehr denn je den geistigen Problemhorizont der Gegenwart bestimmt und auch zukunftig bestimmen wird. Die Rolle der Medien besteht dabei unter anderem darin, die paradoxe Erfahrung, dass alles kontingent ist, auer der Kontingenz selbst, in einen Umgang mit Ungewissheit zu transformieren, in dem letztere zwar nicht getilgt, aber eben umganglich gemacht wird. Hier liegt der Einsatzpunkt des Buches: Formen der Wissensgenerierung, die sich des Spiels bedienen, um mit Kontingenz umzugehen.