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Bilanzreform und Bilanzdelikte
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Bilanzreform und Bilanzdelikte

Fur Geschiiftsjahre, die ab dem I. Januar 2005 beginnen, sind kapitalmarktori entierte europiiische Unternehmen aufgrund der sog. IAS-Verordnung der EU 1 yom Juni 2002 dazu verpflichtet, ihre Konzernabschlusse nach den Internatio nal Financial Reporting Standards (lFRS)2 aufzustellen. Dadurch erhiilt der zu Anfang der Neunziger Jahre eingeleitete Trend zur internationalen Rechnungs legung in Deutschland in erheblichem MaBe weiteren Auftrieb. Dieser Trend wurde u.a. damit begriindet, dass die im HGB dominierenden Prinzipien des Gliiubigerschutzes und der vorsichtigen Bilanzierung sowie die bestehenden Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte (z.B. Passivierung von Aufwands riickstellungen, Aktivierung von Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendun gen, Methode zur Herstellungskostenermittlung auf Teil- oder Vollkostenbasis) dazu fuhren, dass kein zutreffendes Bild der Verm6gens-, Finanz- und Ertrags lage eines Unternehmens vermittelt wird. 1m Vergleich zum deutschen Handelsrecht wird im Allgemeinen argumen tiert, dass die IFRS als angelsiichsisch gepriigte Rechnungslegungsstandards verliisslicher und glaubwiirdiger seien, da sie weniger Wahlrechte beinhalteten und transparentere Informationen lieferten. Der folgende Beitrag untersucht, welches bilanzpolitische Spektrum tatsiich lich in den IFRS vorhanden ist und geht hierbei insbesondere auf faktische Wahlrechte beim Ansatz sowie Ermessensspielriiume bei der Bewertung ein, die dem IFRS-Bilanzierer im Rahmen der derzeit geltenden Standards eingeriiumt werden. Dabei werden auch die besonderen Ermessenspielriiume dargestellt, die IFRS-Erstanwendern durch IFRS 1 eingeriiumt werden."
ISBN
9783835002166
Språk
Tyska
Vikt
310 gram
Utgivningsdatum
2005-11-25
Sidor
298