Anhand empirischer Daten geht die Autorin der Frage nach, wie Kinder gleichzeitig in zwei Sprachen lesen, schreiben und sprechen lernen. Uber einen Zeitraum von vier Jahren erhob sie Daten, um die bilinguale Sprachpraxis in einem deutsch-italienischen Two-Way-Immersion-Projekt zu untersuchen.Unter der Annahme, dass sich Repertoires durch sprachliches Handeln ausbauen und umformen, analysiert sie die im Unterrichtskontext und in Interviews entstandenen Beobachtungen im Zusammenhang mit den persnlichen Daten der SprecherInnen. Dabei kommt die Autorin zu dem Ergebnis, dass der Sprachausbauprozess sehr individuell verluft und die Two-Way-Immersion hierbei eine Methode ist, sprachlicher Heterogenitt in der Klasse gerecht werden zu knnen.