Die phanomenologische Diversitat diabolischer Protagonisten und die diskursive Fulle ihrer Gestaltungsmoglichkeiten in der Literatur und anderen Kunsten machen deutlich, dass Teufel und Form aufs Engste miteinander verwoben und mithin aufeinander bezogen sind. Die mehrheitlich romanistischen Beitrage des Sammelbandes analysieren exemplarische figurliche Manifestationen des Teuflischen und deren teuflische Gattungsauspragungen erstmals auf systematische Weise. Dabei steht die Formenvielfalt in diachroner Sicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart und in medialer Perspektive in narrativen, reflexiven, dramatisch-darstellerischen und lyrisch-poetischen Textzeugnissen im Fokus.