Vor dem Hintergrund postfordistischer Anforderungen spielt der Rhythmus eine bedeutende Rolle: die sich wandelnde Rhythmisierung von Arbeitsprozessen lost die Trennung zwischen korperlicher und geistiger Arbeit, zwischen Produktion und Reproduktion, zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend auf. Die Publikation stellt in soziologischen, kulturgeschichtlichen und kunstlerischen Beitragen ein erweitertes Konzept von Arbeit zur Diskussion, das ermoglicht, sowohl nach den Konsequenzen als auch nach den Potenzialen veranderter Vorstellungen vom Tatigsein zu fragen. Mit Beitragen von: Inge Baxmann, Ulrich Brockling, buero fur integrative kunst (Jorg Amonat und Stefan Kruskemper), Sebastian Goschel, Melanie Gru, Tehching Hsieh, Frank Kaspar und Jochen Meiner, Pia Lanzinger, Vera Lauf, Marion von Osten, Mathias Stuhr, G. Gunther Vo und Cornelia Wei, Diana Wesser und WILHELM GROENER.