Herzstuck der vielfaltigen judischen Kulturen sind heilige Texte, durch deren regelmaige Lesung sich Judinnen und Juden auf der ganzen Welt ihrer Gemeinschaft versichern und einen Ort kultureller Identitat jenseits des Profanen konstruieren. Der heilige Text definiert nicht nur Glaubensinhalte, sondern reprasentiert auch den sinnlichen Ausdruck der gottlichen Offenbarung. Anhand ausgesuchter Manuskripte aus dem Bestand der Staatsbibliothek zu Berlin beleuchtet der Band den Ursprung und die Materialitat der Hebraischen Bibel, die Poesie und den musikalischen Vortrag der judischen liturgischen Texte, die strengen rabbinischen Regeln zur Herstellung von Torarollen und die Kunst der Megillot und Pessach Haggadot. Erganzt werden die reich illustrierten Beitrage durch Erlauterungen zur christlichen und muslimischen Schrifttradition. Ausstellung, Staatsbibliothek zu Berlin, 16. Oktober 2025 bis 26. Februar 2026 Umfassende Einfuhrung in die judische Schriftkultur Interdisziplinare Forschung zur Materialitat von liturgischen Schriften und Gebetsbuchern Reich illustriert mit Beispielen aus der Staatsbibliothek zu Berlin - Preuischer Kulturbesitz