Stanley Cavell, einer der bedeutensten gegenwartigen Philosophen Amerikas, hat entschiedener als irgend ein anderer Philosoph unserer Zeit den Spielarten des Glucks im alltaglichen Leben, seinen begrenzten ebenso wie seinen utopischen Aspekten, nachgespurt. Anstatt die philosophische Sorge um das Gluck in Traktate zur Lebenshilfe zu fassen, hat er sie vielmehr in der Tradition der philosophischen Skepsis verankert und dabei die Register des Gewohnlichen und des Auergewohnlichen, des Asthetischen und des Politischen, des streng Logischen und raffiniert Literarischen auf unnachahmliche Weise miteinander verschrankt.