Die Paderborner Gesangbuchgeschichte 1726-1818 offnet den Blick auf die Entwicklung der Bucher und Lieder des Barock sowie der Aufklarung und zeigt Kirchen- und Frommigkeitsgeschichte aus neuartiger Perspektive. Dieser zweite Teil der Gesangbuchgeschichte fur das (Erz-)Bistum Paderborn umfasst einen Zeitraum von rund 100 Jahren. In dieser Zeit ebnet das Gesangbuch als Begleitmedium dem Kirchenvolk den Weg zu einer verstandigen Teilnahme an den Gottesdiensten und ist richtungweisend hinsichtlich der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils. Die Autorinnen untersuchen mithilfe kaum ausgewerteter Archivalien die kirchen-, kultur- und mentalitatsgeschichtlichen Rolle des Gesangbuchs; und legen umfassend die Rezeptionsgeschichte dar. Die Publikation wird durch umfangreiches digitales Basismaterial (Synopsen, Reproduktionen von Gesangbuchern) erganzt.