Cloud-Dienste gewinnen mit dem stetigen Wandel der Technik immer groere praktische Bedeutung. Fehlten bislang ausdruckliche Regelungen zu Cloud-Computing-Vertragen im deutschen Recht, konkretisiert nunmehr die Digitale-Inhalte-Richtlinie spezifische Rechte und Pflichten der Vertragsparteien eines Cloud-Computing-Vertrags. Die Autorin befasst sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, inwieweit sich die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien bei Mangelhaftigkeit der Cloud-Dienste mit der Verabschiedung der Digitale-Inhalte-Richtlinie verandern. Ein besonderes Augenmerk legt die Autorin hierbei auf die Mangelrechte des Nutzers, die Beweislast fur das Bestehen eines Mangels sowie auf die Moglichkeit des Anbieters, seine Haftung zu begrenzen.