Dieses Buch gibt einen Uberblick uber die Rolle des Deutschen als plurizentrische Sprache am Beispiel der osterreichischen Varietat des Deutschen. Dabei werden Aspekte wie Diminutive, der historisch-kulturelle Hintergrund oder die Zensur der osterreichischen Literatur (Austriazismenwegfall) angefuhrt sowie weitere Funktionen der osterreichischen Varietat herausgearbeitet. Nach einer Analyse von Worterbuchern wird auf die notigen Konsequenzen fur die Sprachdidaktik (plurizentrische Lehrbucher) und Translatorik (plurizentrisch geschulte Ubersetzer) eingegangen. Eventuelle Kontroversen in der Auffassung, ob und inwieweit das Deutsche eine plurizentrische Sprache sei, werden schlussendlich durch die Theorie der anthropozentrischen Linguistik ausgeraumt.