Johanne Stubbe Teglbjærg Kristensen analysiert in diesem Buch das Verhältnis von Leib und Hoffnung. Sie untersucht die Eschatologien von Paul Tillich, Jürgen Moltmann und Wolfhart Pannenberg aus der Perspektive der Leib-Phänomenologie, wie Maurice Merleau-Ponty vertrat. Indem sie sich auf die Herausforderung konzentriert, wie die Kontinuität des Leibes eschatologisch gedacht werden kann, gelingt es der Autorin, die klassischen eschatologischen Themen wie Tod, Auferstehung, Gericht und Parusie neu zu interpretieren. Sie zeigt, wie die klassischen eschatologischen Fragen wie das Verhältnis von Zeit und Ewigkeit oder das zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft ein neues Konzept erfordern. Dadurch, dass sie die Phänomenologie der Leiblichkeit einbezieht, entwickelt Teglbjærg Kristensen sowohl einen neuen Zugang zur Eschatologie als auch eine neue Konzeption.